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kongress „inklusion (er)leben-4

danke bühne bnd

 

Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden | Referent*innen | Moderator*innen, die unseren 

4. Bundeskongress „Inklusion leben.” am 15.10.2016 in Freiburg bereichert haben.

Bitte lasst uns etwas Zeit, um alles auf unsere Website zu stellen bzw. in den sozialen Netzwerken zu posten.

eindrücke | kongress „inklusion (er)leben-4

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Eindrücke vom 4. Bundeskongress „Inklusion leben.” am 15.10.2016 in Freiburg.
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wir trauern um elisabeth noeske

 
16 0724 trauer noeske

der interaktive inklusions.kalender

 
16 0523 logo inklusionskalender.de

Unser interaktiver Inklusions.Kalender für alle ist unter "www.inklusionskalender.de" online!

Veranstaltungen einstellen funktioniert jetzt ganz einfach: Registrieren, Daten eingeben, sichern - fertig.

Eingegebene Termine können jederzeit aktualisiert werden.
Organisationen (z.B. Vereine, Schulen…) oder Initiativen nutzen den Inklusions.Kalender kostenlos.

Alle Achtung: Menschenverachtende Inhalte und | oder von Organisationen, die solche Inhalte vertreten finden darin keinen Platz.

Wir freuen uns auf einen bunten, vielfältigen Kalender!

 

Lesen Sie hier die Berichterstattung der Badischen Zeitung

 

podiumsdiskussion "inklusion ist eine haltung" | jetzt auf youtube

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Hier anschauen: Impulsreferat Otto Herz | Inklusion ist eine Haltung
In seinem Impulsreferat erläuterte Otto Herz, weshalb eine inklusive Gesellschaft die Gesellschaftsform ist, die den heutigen Herausforderungen am besten gerecht wird. Dabei schlug er in seinem Vortrag am Beispiel seines eigenen Lebenswegs einen weiten Bogen von seiner Geburt in einer Bombennacht 1944 bis heute. Sein Fazit: in unserer globalisierten Welt sind alle Menschen „Weltbürger” oder noch besser „Planetarier”. Sich mit „Fremdem und Fremden anzufreunden”, Stärken zu fördern, statt Schwächen der Menschen in den Vordergrund zu rücken, ist für den Reformpädagogen das Gebot der Stunde. Ein integratives „Weiter so” unter dem Deckmantel der Inklusion darf es nicht geben. In einer inklusiven Gesellschaft gehören alle von Anfang an dazu, unabhängig von ihrer Abstammung, ihrem kulturellen Hintergrund oder ihrem sozialen Status. Inklusion muss endlich gemäß den ratifizierten UN-Konventionen (Menschen-, Kinder- und Behindertenrechtskonvention) angenommen und umgesetzt werden. Inklusion kann nicht auf die Integration Behinderter reduziert werden.

Hier anschauen: Podiumsdiskussion | Inklusion ist eine Haltung
Trotz Kritik an der Einladung der AfD war die von dem Freiburger Verein bildung neu denken organisierte öffentliche Veranstaltung „Inklusion ist eine Haltung” mit dem Reformpädagogen Otto Herz in der Mensa der Freiburger Hebelschule gut besucht. Rede und Antwort standen den rund fünfzig Teilnehmern der Landtagsabgeordnete Reinhold Pix (Bündnis 90/Grüne) sowie die Landtagskandidaten Jens-Arne Buttgereit (FDP), Walter Krögner (SPD), Wolfgang Ott (AfD), Klaus Schüle (CDU) und Lothar Schuchmann (Linke).

In der an den Vortrag anschließenden Diskussion führten sowohl die im Vorfeld per Facebook eingegangenen Fragen und Statements als auch die des Publikums zu einem lebhaften Austausch. Neben einem Vertreter des Freiburger Schülerrats, nutzten die beiden Vorsitzenden des Gesamtelternbeirats Birgit Schumann und Daniela Körner die Gelegenheit, ihre Anliegen den Landtagskandidaten vorzutragen ebenso wie die Personalrätin Marlu Würmell-Klauss und Vertreter des „Freiburger Bündnis - eine Schule für alle”. Immer wieder beeindruckten die geschilderten, beispielhaften persönlichen Erfahrungen.
Wie wichtig diese Veranstaltung für die weitere Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft ist, lässt sich auch an der Teilnahme der Behindertenbeauftragte der Stadt Freiburg, Sarah Baumgart, und ihrer Kollegin aus dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald, Melanie Hildmann, ablesen.
In Baden-Württemberg wurde die Inklusion in den vergangenen fünf Jahren auf den Weg gebracht. Für deren Umsetzung gibt es allerdings noch sehr viel zu tun. Unabhängig davon, ob Schulleiterin, Schüler, Eltern oder Lehrer sind sich die Veranstaltungsteilnehmer darüber einig, dass Inklusion nicht auf Behinderte beschränkt werden kann, sondern die gesamte Gesellschaft betrifft.
Die zukünftige Landesregierung und der Landtag müssen mit Hilfe entsprechender Kommunikationskonzepte und Maßnahmen dafür sorgen, dass in der Bevölkerung das Bewusstsein für Inklusion weiter wächst, sie zum Gestaltungsprinzip in allen Lebensbereichen erhoben wird. Unterstützt wird die Entwicklung der inklusiven Gesellschaft nach Ansicht der Erstunterzeichner des von bildung neu denken aufgestellten Forderungskatalogs auch durch die Verpflichtung aller Institutionen und gesellschaftlichen Gruppen, deren Prinzipien im Alltag zu berücksichtigen. Des weiteren sollen alle Maßnahmen zur Umsetzung der Inklusion in einem Ministerium für Inklusion gebündelt, entsprechende Aktivitäten von diesem vorangetrieben und regelmäßig überprüft werden. Im Sinne einer inklusiven Gesellschaft müssen Berichte und Statistiken über den aktuellen Stand der Entwicklung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 

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Eindrücke vom Kongress.
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Wir danken:

rund 160 Teilnehmern, die in sieben Workshops wertvolle Beiträge zur Umsetzung der Inklusion im Alltag erarbeitet haben.

unseren Referenten & Moderatoren

Herrn Bürgermeister Ulrich von Kirchbach (Bürgermeister für Jugend, Soziales, Inklusion) und Norbert Zeller (Leiter der Stabstelle Gemeinschaftsschule, Schulmodelle, Inklusion).

Edgar Bohn, Margarete Brugger, Jutta Bauchinger-Rominger, Sina Bormüller alias Fräulein Chaos, Yener Erfidan, Mathias Falk, Otto Herz, Vincent Hettrich, Andrea Hufeland, Wolfgang Jansen, Ulrike Müller-Harth, Gabi Rolland MdL, Prof. Dr. Wolfram Rollett, Robert Sandermann, Helen Schneider, Roswitha Schneider, Alexander Schoch MdL, Carina Utz, Dr. Fabian van Essen

Ein ganz besonderer Dank gilt

den Gundelsingers, für das hervorragende Catering und den super leckeren Kuchen.

den vielen freiwilligen Helfern, die uns tatkräftig zur Seite standen.

unseren Spendern und Sponsoren, deren Unterstützung den Kongress erst ermöglichte.

der Stadt Freiburg für die kostenlose Bereitstellung der Räume.

Frau Winterhalter-Kolb, Herrn Baier und Frau Baumer-Klein, Mensaleiterin der Staudinger-Gesamtschule für ihre Hilfe vor, während und nach dem Kongress.

Einen Bericht der Badischen-Zeitung finden Sie hier

film | gleichgesetzt und unterfordert?! - hochbegabung in inklusiven settings

„Die Behindertenrechtskonvention wird allerorten einhellig ‚begrüßt'!film hochbegabung in inklusiven settings Kritische oder gar ablehnende Stellungnahmen sind nicht bekannt. Es gibt also - so scheint es - keine Gegner der Inklusion!"

So treffend diese Worte von Integrationsforscher Prof. Dr. Hans Wocken scheinen, so realitätsfern sind sie in der Praxis, wie der Professor für Lernbehinderten- und Integrationspädagogik in seinem Essay „Über Widersacher der Inklusion und ihre Gegenreden" eindrücklich beschreibt.

Aufgrund der relativ aktuell beschlossenen UN-Behindertenrechtskonvention wird der Begriff Inklusion vor allem als Einschluss von behinderten Menschen in die „normale" Gesellschaft registriert.

Im Gegensatz zu einer solchen öffentlichen und medialen Wahrnehmung liegt der Fokus dieses Films auf Hochbegabung in inklusiven Settings, vor allem an Schulen. Er soll Vorurteile des elitären Bildungsbürgertums entkräften und durch die Gegenüberstellung und Diskussion der beiden Extreme der Lernschwachen und --starken den eigentlichen Gedanken inklusiver Werte fokussieren: Den Weg von der aktuell noch allgegenwärtigen Defizitorientierung hin zu einer grundsätzlichen Potentialorientierung, die sich an alle Schüler richtet.

Da jeder Schüler ein individuelles Maß an Begabung mitbringt, von sehr niedrig bis sehr hoch, sollen die Begriffe der Behinderung und der Hochbegabung verschwimmen, indem das Augenmerk auf eine ubiquitäre und Alle einschließende generelle Begabungsförderung im inklusiven Sinne gelegt wird.

Sehen Sie hier den Film zum Thema von Annika Dechmann (Universität Münster):

https://www.youtube.com/watch?v=7DIuv40m94Y

vorbild bremen?

(von Brigitte Schumann) Das Recht auf inklusive Bildung gilt auch für Kinder und Jugendliche mit emotionalen und sozialen Entwicklungsproblemen. Dass ausgerechnet das Land Bremen mit seiner Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention dieses Recht für diese Gruppe nachträglich per Gesetz einschränken will, ist ein fatales politisches Signal an alle anderen Bundesländer, die ihrer Verantwortung für das Gelingen der Inklusion bislang nicht nachkommen.

Aber auch bestehende gesellschaftliche Vorbehalte und Ressentiments gegenüber verhaltensschwierigen Kindern und Jugendlichen, die allzu schnell zu einer Gefahr für andere erklärt und ausgegrenzt werden, werden damit bestätigt. Ablehnende Haltungen in den Lehrerzimmern werden verstärkt. Neben der wichtigen Forderung der GEW Bremen "Inklusion finanzieren, statt beschneiden" muss es deshalb auch die politische Forderung nach einem Bewusstseinswandel gegenüber diesen besonders verletzlichen Kindern geben.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag: http://bildungsklick.de/a/88843/inklusion-ja-aber-nicht-fuer-alle/

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